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Martin Welker / Andreas Elter / Stephan Weichert (Hrsg.)
Pressefreiheit ohne Grenzen? Grenzen der Pressefreiheit
Der internationale Tag der Pressefreiheit wird seit 1994 begangen. Er erinnert an die Verletzung von Informations- und Freiheitsrechten in vielen Staaten der Welt. ›Reporter ohne Grenzen‹ zählten allein für das Jahr 2008 weltweit mehr als 60 getötete Journalisten. Doch neben diesen besonders auffälligen Bedrohungen der Pressefreiheit und des Lebens von Journalisten, die zu Recht die Aufmerksamkeit der Welt verdienen, gibt es unzählige Grauzonen:
Journalisten verschwinden und tauchen nicht mehr auf, Journalisten werden eingeschüchtert oder zusammengeschlagen, Journalisten werden gelobt und gekauft – die Einschränkungen und Gefährdungen der Pressefreiheit sind so mannigfaltig wie der Journalismus selbst. Nichtsdestoweniger sind sie in allen Formen und Gewändern, sei es nur in Gestalt des umschmeichelnden Hofierens und der sanften Drohung in einer westlichen Demokratie oder als kalter Atem einer schwarz-afrikanischen Diktatur, inakzeptabel.
Dieser Band untersucht die Lage der Pressefreiheit auf vier Kontinenten – der Ansatz ist also im besten Sinne ein globaler. Die Autoren, zum größten Teil aktive journalistische Praktiker, sind ausgewiesene Experten in ihren Berichterstattungs- bzw. Forschungsfeldern und haben alle eine langjährige Berufs- und Auslandserfahrung.
AUTOREN / HERAUSGEBER
Andreas Elter, Jg. 1968, seit 2007 bundesweiter Studiengangleiter für Journalistik an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK). Historiker, Journalist und Medienwissenschaftler; Studium an den Universitäten Köln, Bochum und North London. Lehraufträge (2003-2007) an den Universitäten München, Leipzig, Köln, Bochum und HMS Hamburg. Forschungsschwerpunkte: Medien und Öffentlichkeit/Medien und Politik: Propaganda, Militärische und terroristische Kommunikation, Qualität und Zukunft des Journalismus. Veröffentlichung (Monografien) u.a. Bierzelt oder Blog? Politik im digitalen Zeitalter, HIS-Verlag 2010, Propaganda der Tat, Die RAF und die ...
Dr. phil. Stephan Weichert hat seit 2008 eine Professur an der privaten Macromedia University in Hamburg inne, wo er den Studiengang für Journalistik leitet. Der Mediensoziologe und Kommunikationswissenschaftler erforscht seit vielen Jahren den digitalen Strukturwandel der politischen Öffentlichkeit im In- und Ausland. Weichert entwickelt Strategiekonzepte für Medienunternehmen und den öffentlichen Sektor. Er hat mehrere Zeitschriftentitel und Online-Magazine gegründet, unter anderem das Medienmagazin Cover und die Internet-Plattform VOCER. Er ist Gründungsmitglied und Sprecher des Vereins für Medien- und Journalismuskritik und war ...
Martin Welker, Prof. Dr. habil., Jg. 1963, derzeit Vertretungsprofessur (Journalistik 1, vorm. Haller) an der Universität Leipzig. 2011 Habilitation an der Universität Leipzig zum Thema Recherche als kommunikatives Handeln. 2008 bis 2010 Professur für Journalistik an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in München. Von 2005 bis 2012 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung. Gründer und Reihenherausgeber der Neuen Schriften zur Online-Forschung. Promotion im Jahr 2000 an der Universität Mannheim. Forschungsinteressen: Rechercheprozesse, Partizipation, Strukturwandel der Öffentlichkeit, Berufsfeldforschung Journalismus, Online-Forschung. ...
BEITRÄGER
- 2010
- 344 S., 3 Abb., 1 Tab., dt.
- Broschur, 213 x 142 mm
- ISBN 978-3-86962-008-4
21,00 EUR- lieferbar